Nutzungskonzept Königschule - Grundschule

Grundschule Königschule in Oberhausen

Kurzbeschreibung der Institution

Die Königschule in Oberhausen ist eine kleine Grundschule mit zurzeit 114 Kindern, die von sechs Lehrkräften und einer Lehramtsanwärterin unterrichtet werden. Wegen der geringen Größe der Schule besteht die Schulleitung lediglich aus einer Person, eine Konrektor-Position ist nicht vorgesehen. Aus sechs Personen werden auch keine Fachkonferenzen, Steuergruppen oder Ähnliches gebildet, all diese Aufgaben nimmt das Kollegium insgesamt wahr. Die Schule ist eine "Offene Ganztagsschule", was einen zusätzlichen Stamm von fünf regulären Fachkräften, weiteren Honorarkräften und die Kooperation mit wechselnden außerschulischen Partnern (Sportverein, Tanzschule, Städtische Malschule, Schulschachzentrum ...) bedeutet. Etwa ein Drittel der Kinder sind im Offenen Ganztag angemeldet, in den meisten Fällen wegen Berufstätigkeit beider Elternteile beziehungsweise eines allein erziehenden Elternteils. Für eine solch kleine Institution wie die Königschule ist man spontan geneigt, eine Plattform wie lo-net² für überdimensioniert, wenn nicht gar überflüssig zu halten. Aber auch hier hat es sich mittlerweile als nützlich erwiesen.
Es gibt einen (ebenfalls kleinen) Förderverein, der die pädagogische Arbeit der Schule unterstützt.
Im Schulbezirk Biefang arbeitet die Königschule natürlich mit den Eltern der Schulkinder und immer wieder auch mit der örtlichen BürgerInteressenGemeinschaft BIG zusammen.

Folgende Ziele standen bei der Einführung von lo-net² im Vordergrund:

  • Außendarstellung der Schule (Homepage)
  • Zuverlässigkeit/Erreichbarkeit von Informationen im Kollegium
  • Elternbeteiligung/Vernetzung der Eltern untereinander
  • Erweiterung der Qualifikationen im Kollegium im Umgang mit Neuen Medien
  • Erfüllung des Richtlinienauftrags zur Befähigung der Kinder, „Informations- und Kommunikationsmedien sinnvoll zu nutzen“ (Richtlinien und Lehrpläne zur Erprobung für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Richtlinien 4.4)

Personelle Zuordnung der Arbeit mit lo-net²

Die Initiative zur Arbeit mit lo-net² ging von der Schulleiterin aus, die sich zunächst über den Umgang mit der Plattform kundig machte, eine Erprobungsfassung für die Schule einrichtete und diese dem Kollegium wie der Schulkonferenz vorstellte, wo eine Einführung auch für Eltern und Klassen im Februar 2007 beschlossen wurde.
Die Schulleiterin erledigt nach wie vor die Institutsadministration. Die Klassenadministration erledigen die jeweiligen Klassenlehrerinnen. Für einzelne Projektgruppen ist die damit befasste Lehrkraft Gruppenadministratorin.

Autorin

Ulrike Eigenberz

Ulrike Eigenberz ist Schulleiterin und Lehrerin an der Königschule in Oberhausen (NRW), einer Grundschule mit Offenem Ganztag.